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Das fliegende Klassenzimmer - die 9e auf den Spuren der EU

 

 Am Montag, dem 06.02.2017 ist die Klasse 9e für einen Tag nach Brüssel geflogen. Angelehnt an Erich Kästners „Das fliegende Klassenzimmer", haben auch wir den Unterricht an einen Lokaltermin verlegt. Im Weltkundeunterricht haben wir das Thema „Die Europäische Union" behandelt und so bot es sich an, die EU direkt vor Ort kennen zu lernen. Dank der sehr günstigen, aus Umweltschutzgründen eher fraglichen, Flugpreise, konnten wir uns 12-Stunden Brüssel für nur 30 Euro gönnen.


Los ging es frühmorgens um 05.50 Uhr am Flughafen in Hamburg. Erstaunlicherweise waren alle pünktlich. Als erstes stand die Sicherheitsschleuse auf dem Programm, zum Glück konnten alle mitkommen. Danach ging es ohne Pause direkt ins Flugzeug. Zu Beginn des Fluges hatten wir einen tollen Sonnenaufgang. Der Großteil der Klasse hat den einstündigen Flug genossen oder geschlafen.


Am Flughafen in Brüssel angekommen sind wir dann gleich in die Bahn mit unseren reservierten Plätzen gestiegen und zum EU-Parlament gefahren. Dort mussten wir dann wieder durch eine  Sicherheitsschleuse. Im EU-Parlament wurde uns dann ein Vortrag gehalten, der 1 ½ Stunden gedauert hat. Während des Besuches durften wir dann auch in den Plenarsaal. Spannend war hier, dass unser Guide sechs Sprachen fließend sprechen konnten und wir in die Geheimnisse der Dolmetscherkunst eingeweiht wurden.


Nachdem wir wieder aus dem EU Parlament raus waren, sind wir erst mal essen gegangen, da wir alle schon großen Hunger hatten. Wir konnten uns aussuchen, wo wir essen wollten. Als wir fertig mit dem Essen waren, haben wir mit einer kleinen Stadtführung begonnen. Gleich zu Beginn ist uns die Comic-Kunst aufgefallen. Wir haben einen Vogel gesehen, bei dem sich die Klasse nicht sicher war, ob er wirklich gemalt war oder es um sich ein gedrucktes Plakat handelt.


Wir sind dann ein ganzes Stück weitergegangen und gelangten schließlich zum Justizpalast in Brüssel, welcher gebaut wurde, um den Kirchen ein spektakuläres Gebäude gegenstellen zu können. Eigentlich wollten wir auf das Dach des Gebäudes. Dies war aber auf Grund von Bauarbeiten nicht möglich.

Gegenüber vom Justizpalast stand ein Obelisk und daneben hing eine riesige Diskokugel zum Anlass von Katy Perrys neustem Album.


 Die nächste Station war der Königspalast. Auf dem Weg kamen wir an der Kirche Notre-Dame du Sablon in der Nähe vom Place Royale vorbei. Schließlich erreichten wir dann den Königspalast. Die Flagge auf dem Palast war oben, was bedeutet, dass der König zu Hause war. Wir blieben eine Weile stehen, um Fotos zu machen.

 

 

Nachdem wir eine kleine Toilettenpause am Gare Central gemacht haben, gingen wir zum berühmten Manneken-Pis. Dort standen noch viele andere Menschen, um ihn zu fotografieren.


In der Nähe vom Manneken-Pis liegt der Grand Place, der zentralste Platz von Brüssel. Zu diesem gingen wir dann auch. Wir blieben dort eine Weile, um alles auf uns wirken lassen zu können, wie zum Beispiel das Rathaus (Hotel de Ville). Alle Gebäude am Grand Place waren im barocken Stil erbaut worden.

 

Als wir mit unserer Stadtführung fertig waren, hatten wir einen Termin bei der EKD, der Evangelischen Kirche Deutschlands. Dort erzählte uns eine Dame etwas über ihren Beruf. Leider waren die meisten aus der Klasse ziemlich müde und es war etwas schwer, den Erläuterungen der Frau zu folgen. Was aber alle mitbekommen haben, war, dass die Pommes in einer Pommes Bude in der Nähe sehr gut  schmecken sollten. Also gingen wir nach dem Termin bei der EKD zur besagten Pommes Bude. Dort bekam dann jeder eine Tüte Pommes mit einer Sauce seiner Wahl. Die Pommes Portionen waren allerdings ziemlich groß und nicht jeder schaffte eine ganze Tüte. Viele waren aber auch einfach kein Fan von dem Geschmack der Pommes.

 

Nachdem wir auch diese belgische „Sehenswürdigkeit" abgehakt hatten, hatten wir Freizeit. Einige von uns gingen shoppen, manche suchten W-Lan, andere statteten dem Grand Place einen erneuten Besuch ab oder erkundeten noch ein bisschen weiter die Umgebung.


Nach unserer Freizeit fuhren wir dann mit dem Bus zurück zum Flughaften. Erneut mussten alle durch eine Sicherheitsschleuse, nach einer intensiven Taschenkontrolle, durften wieder alle mitfliegen.

Bericht: C. Rieger & Schüler der 9e - Bilder: C. Rieger / M. Rosenkranz