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Der Weg ins All – Geschichte der Raumfahrt

KGSE-Schüler Noel Gentzen tauschte acht Tage lang das Nawiprofil gegen einen Akademiebesuch in Niederösterreich

 

Wer sich für das Weltall interessiert, dem ist kein Weg zu weit: Tschechien, Ungarn, Österreich und natürlich Deutschland – das waren die Heimatländer der 13 Teilnehmer, die sich Ende Juni in Niederösterreich versammelt hatten. Unter dem Titel „Der Weg ins All – Geschichte der Raumfahrt" erforschten sie fächerübergreifend Aspekte der Reise in den Weltraum. Wie erzeugt ein Raketenantrieb Schub? Und welche chemischen Reaktionen sorgen dafür? Wie muss die Masse innerhalb des Flugkörpers verteilt sein? - Fragen, auf die die Teilnehmer mit Hilfe der Physik und Chemie Antworten fanden. Aber auch die Berechnung von Flugbahnen wurden per mitgebrachtem Laptop durchgeführt. Dass Startpunkte der USA in Florida möglichst nah am Äquator liegen, damit die Raumfähren durch die stärkere Erdrotation leichter die Atmosphäre verlassen können, erfuhren Noel und seine Mitstreiter ebenfalls.


Neben den interessanten Themen begeisterten ihn auch die Dozenten. „Die meisten waren echte Fachleute auf ihrem Gebiet", so der KGSE-Schüler. Meist waren sie ehemalige Professoren, beispielsweise für Chemie oder Raketentechnik.

 

Neben der gemeinsamen Arbeit, häufig in Kleingruppen, standen auch Besuche des Instituts für Weltraumforschung in Graz auf dem Programm. Hier gewann Noell Einblick in die räumliche Bestimmung der Position von Satelliten oder in Forschungsprojekte zur Gefahr von Weltraumschrott.

 

Klassenkamerad Fabian Schmidt hat sich ebenfalls erfolgreich für die DSA beworben. Er wird in den Sommerferien am Seminar „Von der Sahara zum Smart Grid – Stromnetze und Optimierung" teilnehmen.

Noel Gentzen (dritter von links) beim Seminar in Österreich

 

Stichwort Deutsche Schülerakademie (DSA)


„Die DSA dient der Förderung besonders begabter, interessierter, neugieriger und leistungsfähiger Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II. Diese jungen Menschen sollen die Teilnahme an einer Akademie als eine ganzheitliche Herausforderung erleben – und daran wachsen. Ihnen wird die Möglichkeit zum intensiven Zusammensein mit ähnlich interessierten Gleichaltrigen sowie zum Kennenlernen noch nicht erfahrener oder erlebter Chancen der Selbstentfaltung gegeben." (Quelle: Imagebroschüre der DSA - https://secure.bildung-und-begabung.de/dsa/empfehlung/download/2015/DSA-Imagebroschuere.pdf) Nur 650 Schüler nehmen jährlich daran teil. Die Kurse sind jeweils auf 16 Teilnehmer begrenzt. Die DSA arbeitet mit Vereinen zur Begabtenförderung in anderen Ländern zusammen. Deswegen sind viele Kurse international.